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La Hispana mortigis Sudamerikan kulturaron

de bluaMauritius, 18 de setembre de 2007

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Llengua: Deutsch

bluaMauritius (Mostra el perfil) 18 de setembre de 2007 15.23.46

Czu ne eblas qve iam iuj povos rekonstrui la manieron de "skribado" per shnuroi -- transprenante tiun systemon por surpaperigi similan novan?
En 2005 mi jam skribis en Focus/forumoi tiel:
bluaMauritius, 06.07.2005, 11:06 Titel:
Spanischer Terror zerstörte suedamerik. Kulturen
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Nicht nur Englisch und dessen Protagonisten und Kolonialisten, sondern
auch Spanisch uebte Sprachterror in der Welt aus.

Wie konnten nur so viele und gute Sprachen der "Eingeborenen" in Mittel- und Südamerika (dort also der Foiniken) fast ganz untergehen oder dermahsen an den Rand geschoben werden? Sogar deren Aufzeichnung wurde hispanisiert mit lateinischen Buchstaben. Dies ist eine Kulturschande gewesen, was die spanischen (und protugiesischen) Konkistadoren damals gemacht haben!

Die Maja-Bilderschrift in bildschirmartigen Rahmen wurde auch nicht weitergeführt, mühsam versucht man heutzutage, viel zu spät, herauszukriegen, was sie alles bedeutete.

Im Westen Südamerikas waren Aimara, Qeczua, Campa u.a. verbunden durch die Qipu-Schnüre mit vielen Knoten in wechselnden Abständen, gekennzeichnet auch mit Verwendung farbiger Schnüre als Determinanten und abzweigender Nebenschnüre ab bestimmten Knoten zur weiteren Differenzierung. Wäre die spanische Lawine nicht gekommen, hätte es gewiss eine Übertragung auch auf Schreibstoff (Lederhäute, Pergament, Papier) gegeben.
Die Behauptung, dahs es sich nur um viele Zahlenangaben von gelieferten Gütermengen gehandelt habe, oder um statistische Erhebungen etc. kann nicht stimmen, da befragte alte Foiniken (fälschlich "Indios" geheissen), die noch die Schnüre "lesen" konnten, viel mehr aus ihnen "deuteten", was die bornierten sog. "Forscher" damals jedoch als Fantasie des Deuters auslegten.
Gerade die vielen angeblichen "Knotenzahlen" und die wechselnden Abstände zwischen den Knoten können nämlich etwas bedeutet haben; auf den naheliegenden Gedanken, dahs die Menschen dort ihren Wortschatz mit Zahlen kodiert haben könnten, ist noch keiner geklettert. Wenn man bedenkt, dahs ein Grundwortschatz durch Zusammensetzungen und mit Ableitungssilben erweitert werden kann, so reichen nämlich ca. 900 Grundworte (siehe das Ur-Esperanto von 1887). Durch die Farben der Schnüre waren auch schon mal determinativ jeweils bestimmte Wortschatzkategorien bestimmt, auch durch Doppel- und Dreifachknoten aufeinander, auch durch die unterschiedliche Länge von zuoberst mal seitlich angeknoteten kleineren Schnüren, sozusagen als zusätziche Determinanten. Das verringert die Zahlengröhsse bei der Kodierung der genormten Grundwörter schon mal gewaltig. Von Aimara ist bekannt, dahs es viele Ableitungssilben kennt, ein Prinzip, das auch im Altgriechischen und ganz besonders im Esperanto vorkommt.
Auf diese Weise und durch Zusammensetzungen (siehe Griechisch, Deutsch, Chinesisch) lässt sich der Wortschatz beträchtlich ausfächernd erweitern, so dahs bis zu einer Million unterschiedlicher Wörter entstehen.
Wäre den Foiniken Südamerikas eine weitere Entwicklungszeit gegönnt gewesen und nicht alles spanisch niedergestampft worden, so ist inspirativ denkbar, dahs sie auch zum Schreiben auf Lederhäuten und Pergament etc. gekommen wären.
Und wer weiss eigentlich, was alles genau die verbiesterten, vermeintliche Teufel austreiben müssenden katholischen Priester der Spanier alles verbrannt haben! ---

Man kann nämlich zusätzlich zu den Farben auch gewisse Grundsymbole als kategorienbildend und determinativ verwenden, mit herunterhängenden Fäden für die Länge der Wörter, ähnlich wie im indischen Sanskrit etc. waagerechte Überstriche als Aufhangschiene für daran abhängende Buchstaben dienen.
Seitlich an den von einer Determinante abhängenden "Fäden" werden dann die Zahlen fixiert, welche Grundwörter wiedergeben, die irgendwann mal mit unterschiedlichen Zahlen festgelegt worden sind bzw. worden sein würden (Kodierung). Die Zahlen wären selbstverständlich nicht arabisch gewesen, sondern wären gegangen im Zwanzigersystem (dafür gibt es Anhaltspunkte), mit Punkten eins bis vier nebeneinander, dann mit waagerechten Strichen statt fünf Punkten und die Zahl zwanzig wäre erschienen als eine Schlaufe oder ein Kreis. Zwanzig Schlaufen wäre ein Doppelkreis bzw. zwei ineinanderhängende Ringe. Zwanzigmal zwanzig mal zwanzig wäre ein dreigliedriges Kettenstück.
Also genug Möglichkeiten sogar sehr hoher Kodierungszahlen für Grundwörter!
Unsere 17 wäre geschrieben worden: 2 Punkte und darunter drei Striche.
Jeweils nach 19 springt man eine Stufe "höher", d.h. setzt eine weitere Zahl bis 19 darunter. Dann bedeutet zwei Striche übereinander und 3 Punkte an dieser zweiten, hier unteren Stelle einer "Nebenschnur" nichts anderes als 13 mal 20, kommt an "Einern" nichts hinzu, steht dann ein Nullzeichen, bspw. ein Kreuzchen, für durchgestrichene fünf darüber. Nur wenn es genau zwanzig sind oder zwanzigmal zwanzig usw., werden Ring und Kettenglieder verwendet.
Die Ableitungssilben für die so kodierten Wörter können wieder Bildsymbole sein oder ebenfalls gezählt-kodierte Zeichen, nur dahs sie nicht darunter, sondern daneben geschrieben würden.

Bei Verwendung einer ganz bestimmten Sprache, zB. des Qeczua, kann man der Einfachheit halber verkürzt-bildhafte Zeichen verwenden (im gleichen Prinzip wie für die Determinanten), wobei diese für Silben stehen, die dann in Zusammensetzung auch anderes als die ursprünglich festgelegte Sprachsilbe (ein einsilbiges Wort) bedeuten, so ähnlich wie im Ägyptischen oder Japanischen. zB.: Ein Ball (einsilbig) wird als Ball gemalt; das Wort "verballhornen" dann wird geschrieben aus Ableitungszeichen (davor oder dahinter) für "auseinander" oder für "verquer", dann dem Ballsymbol, dann einem Hornsymbol (2 Hörner über einer Stirn) und schon ist das Verb "verballhornen" gebongt, obwohl es mit Ball nichts zu tun hat. Das ist das alte Prinzip der Silbenbilderschriften gewesen.
Ich glaube ganz sicher, dahs auch die Inkas noch darauf gestiegen wären, entweder mit Zahlenkodierungen oder mit solchen Bildzeichen einfachster Art – oder mit einer Mischung aus beidem - ihre Sprache niederzuschreiben (falls sie es nicht auch schon getan hatten, es ist möglichwerweise nur restlos von katholischen "Teufelsaustreibern" vernichtet worden!) –

Aber es könnte sich restaurieren lassen gemähs oben angerissenen Hinweisen.
Man sollte also weiter forschen, ob sich in irgendwelchen Trümmerhaufen auf Bergen oder tief in der Wüste doch etwas konserviert haben mag, was der Ausrottungsmanie der spanisch-katholischen Neunmalklugen der damaligen Zeit entgangen ist, und gleichzeitig an eine Restaurierung einer solchen Sprache herangehen, wie sie oben erfasst ist und ihre heutige Schreibung mit einfachen Zeichen und den genannten Zahlen – alles immer von links oben beginnend und jeweils senkrecht nach unten verlaufend – festhalten und als Kulturgut der Inkas und Aimara (bzw. umgekehrt) der heutigen Zeit hoch einschätzen und im ganzen geografischen Raume dort unterrichten.

Spanisch ist nicht alles. Zuerst muss stehen die Achtung vor der eigenen Herkunft und die Festlegung und Anwendung einer eigenen Schrift (denn mit Schnüren kann man heutzutage nicht anderen Sprachen Paroli bieten, aber sehr wohl mit oben skizzierter Sprachfixierung auf Papier).
Dahs alles dies nicht geschieht, ist ein Trauerspiel. Man hätte gedacht, dahs ein Peruaner japanischer Herkunft als Präsident seinerzeit solche Dinge angegangen hätte, da selbst aus einer Silbenschrift-Sprachkultur stammend; aber man hört nur Trauriges, Desolates aus West-Südamerika. Der Drogen-Weg der Oppositionellen war auch ein Irrweg. Es gibt viel Besseres zu tun, in jeder Hinsicht.

---hdito ~*~

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